Reichspogromnacht

Das Dekanat Oettingen berichtete  dem Landeskirchenrat am 14. November 1938 über die Zerstörung der Inneneinrichtung der Synagoge. Demnach sollen vor allem die 7. und 8. Knabenklasse, aufgewiegelt durch Lehrer, an der Zerstörung beteiligt gewesen sein.
Im mittelfränkischen Gunzenhausen hingegen kam es schon 1934 zu regelrechten Jagdszenen auf Juden. So wurden am Abend des 25. März 1934 ca. 30 jüdische Bürger von der Meute in das Gefängnis gebracht, zwei jüdische Bürger waren tot und ein weiterer schwer verletzt. Wenige Wochen darauf erschoss der SA Obersturmführer  Kurt Bär den jüdischen Gastwirt Simon Strauss in Gunzenhausen.

Berichte über die jeweiligen Ereignisse in Oettingen und Gunzenhausen.

Bildrechte: beim Autor

Signaturen: LKR 0.2.0003 – 6615; LKR 0.2.0003 - 5487; LKR 0.2.0003 - 75567                                        14.11.2018