Laurentiustag

Laurentius von Rom starb am 10. August 258 als Märtyrer. Der Überlieferung zufolge war er als Archidiakon für die Verwaltung des örtlichen Kichenvermögens zuständig. Deswegen gilt er als Schutzpatron vieler Berufsgruppen, auch der der Archivare und Bibliothekare.

Laurentius

Signatur: D2/ NbgStLor 2

(Bild: Frank Weber; Text: Patrick Waag)                                        14.08.2018

Geleitbrief

Das Foto zeigt einen Geleitbrief aus dem Jahre 1714 für den „Musquetire“ Hans Rieß aus Viehberg, der 60 Monate in einem Regiment zu Fuß unter Christoff Alexander Gemmel von Flischbach gedient hat. Dieser Geleitbrief gewährte ein freies, sicheres und ungehindertes Geleit zu Wasser und zu Land.

Geleitbrief
(Foto: Patrick Waag)   Signatur: PfA Hersbruck 138                         10.8.2018  

Theater Tatura

Im Internierungslager Tatura öffnete am 1. Mai 1944 das deutsche Theater Tatura erstmals den Vorhang. Die Internierten führten das Stück „Minna von Barnhelm“ von Lessing auf. Bis 1946 wurden insgesamt 8 Stücke, u.a. „Der zerbrochene Krug“, „Wilhelm Tell“ und Die Nibelungen“, mit teilweise bis zu 30 Schauspielern aufgeführt.

Theater Tatura
(Foto: Patrick Waag; Signatur MEW 7.20 Bd. 3)                                                 8.8.2018

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Evangelische Filmarbeit (III)
Kasette

Auszug aus dem Lebenslauf eines Filmmissionars der Evangelischen Bildkammer (1930)

Im Dienste der evangelischen „Volksbildungsarbeit“ (Volksmission) waren für „das größte Wander-Lichtspielunternehmen Deutschlands“ Diakone als Film-missionare der Evangelischen Bildkammer aus „den einzelnen Landes- und Provinzialverbänden“ tätig. Quellen aus mehreren Beständen (u.a.: Mission EineWelt und Evangelischer-Filmbeobachter) dokumentieren die evangelische Filmarbeit.

Signatur: B1/ 4 6452 -1 Rummelsberger Anstalten der Inneren Mission, unverzeichnet (PA Bayer, Georg)
(Bild und Text: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    03.08.2018

Exponent des Reformjudentums als erster Rabbiner in Nürnberg

Diesen Monat werden zum 175. Geburtstag von Dr. Moritz Levin (1843-1914) zwei Schriften des Rabbiners gezeigt. Es handelt sich zum einen um seine Weiherede zur Einweihung der Synagoge in Nürnberg im Jahr 1874 und um seine Ansprache im Nürnberger Rathaus anlässlich des Sedantages 1878. Auf der Postkarte ist unter anderem die Synagoge in Nürnberg zu sehen.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung August 2018 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58
Synagoge
(Text: Annemarie Müller M.A.)                                                                   1.8.2018

Der Hafen von Havanna

Die Abbildung stammt aus dem Buch America von Jacob von Meurs aus dem Jahre 1673.
Dieses Buch enthält mehrere Ansichten verschiedener Häfen und auch Persönlichkeiten aus der Zeit der Kolonialisierung Amerikas.
Schön zu erkennen ist die Eisenkette, mit der die Hafeneinfahrt nachts versperrt wurde.

Havanna Hafen

(Foto: Patrick Waag)              Signatur: S2/Fen V 2 289                                            26.7.2018

Schreiben lernen mit Sütterlin

Am 23.07.1865 - vor genau 153 Jahren - wurde Ludwig Sütterlin im badischen Lahr im Schwarzwald geboren und entwickelte im Jahr 1911 zwei Ausgangsschriften der später nach ihm benannten Sütterlin-Schrift, einer speziellen Form der deutschen Kurrentschrift. Dies geschah im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums als Grundlage für Schulkinder zur Erlernung der deutschen Schreibschrift. Ludwig Sütterlin war auch für seine Gestaltung von Plakaten bekannt, z.B. das "Hammerplakat" der Berliner Gewerbeausstellung 1896. Sütterlin starb 1917 in Berlin. Weil vielen Leuten der Name Sütterlin von der Schulschreibschrift her bekannt ist, wird die alte deutsche Schreibschrift häufig fälschlicherweise (!) "Sütterlin" genannt.

(Text und Bild: Florian Munzinger) Signatur: LKR 0.2.0003 - 56008       23.07.2018

O´zapft is!

Sommerfest der Archive

Das diesjährige Sommerfest der Nürnberger Archive fand am 18. Juli 2018 hier im Landeskirchlichen Archiv statt. Bei schönem Wetter und guter Verpflegung ließen es sich die Kollegen und Kolleginnen gut gehen.

Sommerfest der Archive

(Foto: Cornelia Mertian und Marion Tonke)                                  19.07.2018

Große Umpackaktion

Zur sicheren und artgerechten Verwahrung unserer Archivalien werden die Akten der Pfarrarchive neu verpackt. Auf der linken Seite sind die neuen Kartons zu sehen, die säurearm sind und entsprechend den vorgegebenen Normen Schutz vor Feuer, Wasser und Verschmutzung bieten. Bevor dieses Projekt beendet ist, werden wir noch mehrere Regalkilometer an Akten bewegen und einpacken.
Archivkartons

 

(Bild und Text: Patrick Waag)                                                                               11.07.2018

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Kompakt & Nutzerfreundlich
Kasette

“Seid getrost, ich bins, fürchtet euch nicht: Einweihung des Mutterhauses am 7.7.85 in Falkenstein“, BR Deutschland 1985

In ein Kunststoffgehäuse integriertes Magnettonband, welches über ein Halte- und Bandführungssystem geführt wird, dient als Datenträger zur Speicherung von akustischen Signalen. Die Sammlung Tonbandkassetten (Sammlung Tonbandkassetten 9.2.0008) beinhaltet verschiedenste Tonaufnahmen (u.a.: Gespräche und Gottesdienste).

Signatur: Audiovisuelle Medien 9.2.0008 – unverzeichnet
(Bild und Text: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    9.7.2018

Wirtschaftsaufschwung durch die Kurfürstenbibel. Zum 425. Geburtstag von Wolfgang Endter dem Älteren

Diesen Monat stellen wir das Titelkupfer der sogenannten Kurfürstenbibel aus. Im Jahr 1638 beauftragte Herzog Ernst der Fromme von Sachsen-Gotha-Altenburg den Nürnberger Buchdrucker und Verleger Wolfgang Endter den Älteren mit dem Druck der Bibel, die mit einem Privileg der Kurfürsten und Herzöge von Sachsen ausgestattet war. Im Jahr 1641 erschien in Nürnberg die erste Auflage. Diese Bibel wurde in Franken sehr beliebt und fand als Altarbibel in vielen Kirchen Verwendung.

Kurfürstenbibel

Signatur: B2/ 2 323

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung Juli 2018 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

(Foto: Ingmar Bucher)                                                    03.07.2018

Walchensee-Kraftwerk

Ende 1919 ging man noch von Gesamtkosten von bis zu 100 Millionen Mark für den Bau des Walchensee-Kraftwerks aus. Getrieben durch die Inflation waren es im Frühjahr 1922 schon 439 Millionen Mark. Im Januar 1924 speiste das Kraftwerk erstmals Energie ins Stromnetz ein.
Walchensee-Anleihe

(Foto: Patrick Waag)  Walchensee-Anleihe 1923    Signatur:0.2.0003 - 3106      29.6.2018

Fussball ist die natürlichste Beschäftigung gesunder Buben

So titelte die Broschüre „Schule und Sport“ im Januar 1928. Das Bild zeigt die Gewinner der Nürnberger-Schulmeisterschaft von 1927.
Die Rolle des Schiedsrichters, wie auf den Bildern zusehen ist, übernahm damals Anton „Toni“ Kugler, der 668 mal das Club Trikot trug und viermal mit dem 1.FCN die Deutsche Meisterschaft gewann.

Toni Kugler
(Erschienen Januar 1928 in Schule und Sport; Herausgegben vom Deutschen Fußball-Bund und vom Süddeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband)   
Signatur: LKR 0.2.0003 - 4957                                                                     20.6.2018

Bund fürs Leben

Vor 493 Jahren am Abend des 13.06.1525 heirateten Martin Luther und Katharina von Bora im ehemaligen Augustinerkloser zu Wittenberg. Die Trauung hielt sein Freund und Theologieprofessor Johannes Bugenhagen. Die Terminwahl fiel auf Dienstag den 13.06. da dieser Wochentag unter dem Schutz des Hl. Antonius von Padua stand, der zudem Schutzpatron der Ehe war. Genaueres über Luthers Hochzeit und damalige und heutige Hochzeitsbräuche kann man im gleichnamigen Buch nachlesen, das man bei uns im Lesesaal einsehen kann.                    Signatur: B1/8 13393

(Bild und Text: Florian Munzinger)                                          14.06.2018

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