Feuerwerk in Nürnberg

Am 4. Juli 1650 fand das kaiserliche Friedensfest am Schießplatz in Nürnberg-St. Johannis statt. Das Friedensfest fand im Zuge des Friedensexekutionskongresses statt, welcher zur Klärung von Fragen diente, die bei der Beendigung des Dreißigjährigen Krieges durch den Westfälischen Frieden offengeblieben waren. Neben dem Feuerwerk gab es laut Pfarrer Klaj noch ein Bankett, auf dem u.a. "Salat nach allerley Maniren von lauter Zucker / belegt mit Pommeranzen/ Limonien /deren Blüten und Blumen" sowie "Fisch in verguldeten Pasteten“ und "Genueser Confect" gereicht wurden.

(Foto: Patrick Waag)                 Signatur: B2/ 8 1140          27.12.2019

Die Bibliothek stellt vor

Frisch restauriert und einzigartig:

Das Exemplar der zweiten Auflage des Titels:
„Evangelisches Handbuch bußfertiger Communicanten, In welchem zu finden ist: Ein gründlicher Bericht von der heilsamen Busse: Eine zulängliche Anweisung zur Prüfung seiner selbst, und nutzlicher Besuchung des Beichtstuhls und heiligen Abendmahls, auch Führung eines thätigen Chistenthums“: von Konrad Gräff, Diakon zu St. Sebald in Nürnberg ist vermutlich ein Unikat. Diese zweite Auflage erschien 1743 in Altdorf beim Verleger Ernst Friedrich Zobel.

Bewegte Zeiten Patrick.Waag Mo, 12/16/2019 - 13:52

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

Choräle ganz in Vinyl gebannt

"Machet die Tore weit", BR Deutschland 1983 (Schallplatte))

Zur „Einstimmung auf den Heiligen Abend“ überbringen Chöre mit weihnachtlicher Musik die „Nachricht vom Kommen des Gottessohnes an Weihnachten“. So mancher heute bekannter Musicus hat auch in diesen Chören sein Handwerk erlernt.

Signatur: Audiovisuelle Medien 9.2.0006 - 348
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    16.12.2019

Verbundenheit mit der Oberpfalz Patrick.Waag Do, 12/12/2019 - 10:43

Zum 150. Geburtstag des Pfarrers und Historikers Maximilian Weigel (1869-1947) zeigen wir als Archivale des Monats Dezember Sammelmappen mit Notizen des Pfarrers Maximilian Weigel aus seinem Nachlass.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung Dezember 2019 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

(Text: Annemarie Müller M.A.; Foto: Ingmar Bucher)                                       12.12.2019

Weihnachtsbrief an das liebe Christkindlein Cornelia.Mertian Di, 12/10/2019 - 13:51

Im Nachlass der Familie Wiener-Seboldt fanden wir einen netten Brief von Paul Seboldt an das Christkind, den er circa um 1894 geschrieben hat.

 

Signatur: LAELKB, NL Wiener-Seboldt, Familie 8.5.0003 - 5

(Foto: Cornelia Mertian)                                                           10.12.2019

Bewegte Zeiten

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

Ansichten aus 125jähriger „leiblicher Fürsorge“

„Täter des Wortes ; Zum Volkstag der Inneren Mission“, Deutschland [1936] (Lichtbilderserie)

„Beratend und bewahrend“ leistet die Bahnhofsmission auf dem Gebiet der offenen diakonischen Arbeit ihren gesellschaftlichen Beitrag in der sozialen Fürsorgearbeit.

Signatur: Audiovisuelle Medien 9.2.0005 - 573
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                            26.11.2019

Coelum Stellatum Christianum Patrick.Waag Fr, 11/22/2019 - 09:53

Der Jurist und Astronom Julius Schiller veröffentlichte im Jahr 1627 seinen Sternenatlas Coelum Stellatum Christianum. Im Gegensatz zu dem Sternenatlas Uranometria versuchte Schiller einen christlichen Sternenkatalog zu erstellen. Er benannte Sternenbilder um und gestaltete diese mit biblischen Symbolen aus dem Alten und Neuen Testament. Sein Werk erlangte nie große Bedeutung und gilt heute als Kuriosum.

(Foto: Patrick Waag)      Signatur: S2/FenV 2 235                                                                   22.11.2019

Bewegte Zeiten Patrick.Waag Mo, 11/18/2019 - 12:25

Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

"In Südpols Schneewüsten"

“The Great White Silence“, Großbritannien 1924 (Filmbegleitworte)

Im Oktober 1924 erhielt der Dokumentarfilm „Das große weiße Schweigen – Capt. Scotts Todesfahrt zum Südpol“ seine amtliche Zulassung im „Deutschen Reiche“. Unsere Quellenüberlieferungen geben Einblicke in „Filmgeschichtliches“, wie zum Beispiel zu dem Filmwerk von Herbert Georg Ponting über die tragisch verlaufene Terra-Nova-Expedition in den Jahren 1910 bis 1913.

Signatur: Diakonisches Werk 2192
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    18.11.2019

Das dritte Geschlecht

Intersexualität ist keine Erscheinung der Neuzeit, sondern schon seit der Antike bekannt. Einen der vielleicht frühsten Einträge einer intersexuellen Person in den protestantischen Kirchenbüchern Bayerns findet man 1605 im Kirchenbuch Nürnberg-St. Lorenz. In einer Nebenbemerkung wird darauf hingewiesen, dass das Neugeborene beide Geschlechtsmerkmale besitzt (im Eintrag auch als Hermaphroditus bezeichnet). Da aber der „natürliche Brunnen“ aus dem weiblichen Geschlechtsteil entsprang, wurde auf Befehl eines Rates das Kind als Mädchen mit dem Namen Anna getauft. Wie das weitere Leben der Anna verlief, ist aktuell nicht bekannt.

(Foto: Patrick Waag)  PfA Nürnberg-St. Lorenz KB  9.5.0001 - 600 - 22  Seite 269               15.11.2019