Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Der eigene Fernsehabend ersetzt…
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„Lachen ohne Ende!“, BR Deutschland 1951 (Filmwerbung)

„Das Schwerste, was es gibt, ist komisch zu sein …“. Auch in globalen Krisenzeiten zeigen die Leinwandhelden aus der „Stummfilmzeit“ wie heiteres Lachen noch geht.

Signatur: Evangelische Medienzentrale Bayern (EMZ) 1.2.0017 – in Bearbeitung
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    07.10.2020

Studentenausweis von Elisabeth Braun

Elisabeth Braun, Tochter einer alteingesessenen jüdischen Kaufmannsfamilie, wurde am 24. Juli 1887 in München geboren und gehörte ursprünglich der dortigen israelitischen Kultusgemeinde an. 1920 entschloss sie sich zum Übertritt in die Evangelisch-Lutherische Kirche. Elisabeth Braun machte ein Lehrerinnenexamen und studierte in München. Im Sommer 1941 wurde sie trotz anderweitiger Zusagen in ein Lager zwangsumgesiedelt, deportiert und am 25. November 1941 in Kaunas/Litauen ermordet. In einer Metallbox in der Erde vergraben, überdauerten der Studentenausweis und weitere Lebenszeugnisse die Jahre zwischen 1941 und 1946.

Studentenausweis Elisabeth BRaun

Signatur: LKR 0.2.0003 - 3107

(Scan: Ingmar Bucher; Text: Patrick Waag)                               25.11.2020

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Sergei Michailowitsch Eisenstein – und der Umgang mit dem Revolutionsfilm “Panzerkreuzer Potemkin“
Panzerkreuzer Potemkin

“Panzerkreuzer Potemkin“, UdSSR 1925 (Kommentar)

Zwischen den Filmprüfstellen Berlin und München, die beide dem Reichsinnenministerium unterstanden, bestanden öfter unterschiedliche Auffassungen, die für Streitfälle sorgten (u.a. bei „Luther – Ein Film der deutschen Reformation“). Trotz der positiven Entscheidungen beider Filmprüfstellen in Sachen „Panzerkreuzer“ untersagten die Polizeibehörden der einzelnen Länder aus „polizeiliche(r) Sorge um die Ruhe und Ordnung“ die Vorführung des Films.

Signatur: Diakonisches Werk 2144
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    5.11.2020

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Geschärftes Bewusstsein

“Tonbandpraxis : Das Tonband in der Jugendarbeit“ BR Deutschland [1968] (EMZ-Lehrmittel)

Zum Schutze der Erhaltung von analogen und digitalen Ton-, Film- und Videoaufnahmen, wurde durch die UNESCO der 27. Oktober zum Welttag des audiovisuellen Erbes ausgerufen.

Evangelische Medienzentrale Bayern (EMZ) 1.2.0017 – in Bearbeitung
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    27.10.2020

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Evangelische Filmarbeit (VI)
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Übersicht über vorführbare Werbe- und Dokumentarfilme aus dem Entstehungszeitraum der Jahre 1920 - 1927

Die Filmmissionare der Evangelischen Bildkammer (Abt. Bayern) führten in ihrem Filmrepertoire Werke verschiedenster Genres vor, unter anderem auch Werbe- und Dokumentarfilme. Somit bereicherten sie mit zusätzlichen Informationen die Aufmerksamkeit und Interessen der Gemeindeglieder.

Signatur: Diakonisches Werk 2208
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    22.10.2020

Kriminalgeschichte

In sogenannten Armensünderblättern wurden in Form von 4-seitigen Druckschriften Verbrechen und Urteile publiziert. Dies diente natürlich zum einen der Abschreckung und zum anderen der "schauerlichen" Unterhaltung. Die gesammelten Druckschriften im LAELKB umfassen den Zeitraum von 1825 - 1852. Geschildert werden Verbrechen wie Raubmord, Sexualdelikte oder auch die Tötung des eigenen Ehemanns bzw. der Ehefrau.

Armensünderblatt
(Foto: Patrick Waag)  Bibliothek Signatur: 4 4380                           12.10.2020

Bewegte Zeiten

 

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Evangelische Filmarbeit (V)
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Firmenkorrespondenz 1932

Um auf ihre Dienstleistungen und Erzeugnisse aufmerksam zu machen, bemächtigten sich Unternehmen bereits frühzeitig verschiedenster Marketingstrategien. Die Filmarbeit der Evangelischen Bildkammer (Abt. Bayern) wurde von den Firmen als weitere Verbreitungsplattform wahrgenommen.

Signatur: Diakonisches Werk 2211
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    07.10.2020

Drucke aller evangelischen Kirchen im Dekanatsbezirk Hersbruck

Aus dem Pfarrarchiv Schnaittach stammt der Band mit Drucken aller evangelischen Kirchengebäude, die im Sprengel des Dekanats Hersbruck liegen. Der Künstler und damalige langjährige Leiter des Hirtenmuseums Hersbruck Ernst Pflaumer zeichnete die Kirchengebäude für den Herausgeber Dekan Werner Hirsch, der sich auf ein Vorbild aus dem 18. Jahrhundert berief. Versehen mit einer längeren oder kürzeren Beschreibung der Pfarreien und Gebäude erschien im Jahr 1981 die Sammelmappe mit 32 Drucken. Ab sofort ist die Sammelmappe unter der Signatur: Manuskripte 9.5.0002 – 2901 zur Einsicht im Lesesaal des Landeskirchlichen Archivs verfügbar.

Zu sehen ist die Außenansicht der St.-Jakobus-Kirche in Schönberg.
Schoenberg
(Text: Annemarie Müller M.A.; Scan: Ingmar Bucher)                                  30.9.2020

Stadtverführung

Am vergangenen Wochenende fand das jährliche Großereignis „Stadt(ver)führungen“ in Nürnberg und Fürth statt. Im LAELKB beteiligte sich Daniel Schönwald mit einer Führung unter dem Titel „Eine Evangelische Schatzkiste“. Die über 20 Besucher/-innen konnten einige ausgewählte Zimelien, aber auch Archivalien und Bücher zum diesjährigen Motto „Glücksbringer“ in Augenschein nehmen. Im ersten Augenblick nicht für möglich gehalten, fanden sich hier auch hierzu passende Objekte.

(Text: Dr. Daniel Schönwald)

Sicherer Wegweiser zur Hölle

Wer gerne in die Hölle möchte, sollte sich diesen Wegweiser durchlesen. Geschrieben wurde der Text vom Beelzebub höchst persönlich. Eitelkeit, Hochmut und Faulheit scheinen jedenfalls gute Charaktereigenschaften zu sein, um das Ziel Hölle zu erreichen.

Hölle

(Foto: Patrick Waag)  Bibliothek Signatur: D2/ Ros 51 -6

Johann Pachelbel

Johann Pachelbel war ein Komponist und Organist, der nach dem julianischen Kalender am 1. September 1653 (entspricht dem 11. September des gregorianischen Kalenders) in Nürnberg-St. Lorenz getauft wurde. Er wirkte ab 1695 in der Sebalduskirche in Nürnberg. Der Taufeintrag beginnt mit dem Kürzel des Pfarrers, das Zeichen, welches wie eine 4 aussieht, entspricht dem Wochentag – also Donnerstag – und enthält weiter den Namen des Vaters und der Mutter. Zudem wird natürlich der Name des Kindes und des Taufpaten genannt. Erst am Ende ist das genaue Datum zu sehen.

Pachelbel
(PfA Nürnberg-St. Lorenz, KB 9.5.0001 - 600 - 24, Seite 437)

Sein berühmtestes Werk ist der Kanon und Gigue in D-Dur.

(Quelle: Wikipedia)

Teile dieser Komposition werden auch noch heute in der modernen Popmusik eingearbeitet. Wie oft uns Pachelbels Melodie im Alltag begleitet hat der Komiker Rob Paravonian in einem komödiantischen Auftritt zusammengefasst.
https://www.youtube.com/watch?v=JdxkVQy7QLM

(Text: Patrick Waag)                                                      11.09.2020

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Ein kinematografisches Beispiel zur Verletzung des Persönlichkeitsrechtes
Tennenberg

“Tannenberg“, Deutschland / Schweiz 1932 (Filmplakat)

In der bei Touristen beliebten polnischen Region „Ermland-Masuren“ tobte im August 1914, nahe der Ortschaft Tannenberg, eine erbitterte Schlacht, welche unter dem Synonym „Schlacht bei Tannenberg“ in die Geschichte einging. Da das amtierende deutsche Staatsoberhaupt Paul von Hindenburg (1847–1934), welcher durch den Schauspieler Karl Koerner verkörpert wurde, sich hinsichtlich seiner Persönlichkeit verletzt fühlte, wurden die betreffenden Szenen entfernt.

Signatur: Diakonisches Werk 2211
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    08.09.2020

Maßnahmen gegen Grippe-Epidemien

Hier wird eine Werbebroschüre von 1934 für ein Medikament gezeigt, das Schutz vor Ansteckung mit dem Grippevirus verspricht. Durch die wirksame, alle Teile der Mund- und Rachenhöhle erreichende Desinfektion verhindert „Formamint“ das Eindringen des Virus in den Körper. Durch 14 000 schriftliche Ärztegutachten wird die Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt.

Werbung formamint

(Text und Scan: Sabine Reichert: Werbebeilage zu „Bayerische Lehrerzeitung“ 15.02.1934; F2/Za 224 68.1934)

Jean Paul

Der oberfränkische Schriftsteller Jean Paul wurde am 21. März 1763 in Wunsiedel geboren und starb am 14. November 1825 in Bayreuth. Sein eigentlicher Name lautet Johann Paulus Friederich Richter. Hier sieht man seinen Taufeintrag:

Taufeintrag
(Signatur: PfA Wunsiedel KB; 9.5.0001 – 570 – 8; Seite 5)

Im LAELKB ist auch ein Brief von Jean Paul an den Philosophen und evangelischen Theologen Friedrich Immanuel von Niethammer überliefert. In ihm dankt er Niethammer für ein wissenschaftliches Werk und nimmt Stellung zur Pädagogik.

Brief

(Foto: Patrick Waag;   Signatur: NL Niethammer, Friedrich Immanuel von; 8.4.0003 – 4 Seite 2 des Briefes mit Unterschrift)   31.08.2020

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