Bewegte Zeiten

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.
Evangelische Filmarbeit (VII)

Erinnerungen zur kirchlichen Filmarbeit, 1975 (Pressemeldung)

Mit „Wirtschaftskenntnis“ und einem „kleinem Volkswagen“ nahm die evangelische Kirche nach dem Ende des zweiten Weltkrieges ihre Filmarbeit wieder auf. Manche der durch die evangelische Kirche verantworteten Filmwerke wurden „Kassenrenner“ und spiegeln ein „erschütterndes Dokument Nachkriegs-Deutschlands“ wider.

Evangelische Medienzentrale Bayern (EMZ) 1.2.0017 – in Bearbeitung
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                         28.04.2021

Die vier Gekrönten

Bei den Quatuor coronati, oder auch „Die vier Gekrönten“, handelt es sich einer Überlieferung nach um vier christliche Steinmetze, die sich im 4. Jahrhundert weigerten, eine Statue des Gottes Asklepios aus Stein zu hauen, und deshalb ertränkt wurden.
Das „Passional“ aus dem Jahr 1488 erzählt eine leicht abgeänderte Version. Hier weigern sich vier Christen, anderen Göttern zu opfern, und werden daraufhin ebenfalls in ein Gewässer geworfen.
Als Quelle für die Texte bediente sich der unbekannte Autor aus den „Legenda aurea“, einer Legendensammlung des Dominikanermönchs Jacobus de Voragine, der im 13. Jahrhundert lebte.
Noch heute sind die vier Gekrönten die Schutzpatrone der Steinhauer und Steinmetze.

(Foto: Patrick Waag B.Sc.)        Signatur: Nbg.-St.Joh. 1           20.04.2021

Der Leidensweg Jesu


  Holzschnitt von Albrecht Dürer „Große Passion“  Signatur: S2/ FenII 2 140D               02.04.2021

Tektonik des LAELKB im Archivportal-D

Seit wenigen Tagen ist die Tektonik und somit auch eine Übersicht der Bestände, die im LAELKB lagern, im Archivportal-D für Forschende und Interessierte online verfügbar.
Im Archivportal-D finden Sie Informationen über Archive aus ganz Deutschland und können über weitreichende Suchfunktionen gezielt nach Archivgut recherchieren.

https://www.archivportal-d.de/institutions/Landeskirchliches-Archiv-der-Evangelisch-Lutherischen-Kirche-in-Bayern-5X4UYJEQYMXNZBGHNJFGHSPLRGKTJCHR


       Screenshot: Tektonik des LAELKB aus dem Archivportal-D               26.03.2021

Messingkäfer

Als Pfarrer Johannes Mehl 1939 sein Pfarrhaus in Appetshofen bezog, musste er leider feststellen, dass das Haus extrem baufällig war.
Vor allem der Dachstuhl des um 1700 gebauten Pfarrhauses war schwer beschädigt und marode, zudem litt das Gebäude unter zunehmender Feuchtigkeit. Besonders schlimm waren aber die Messingkäfer, die wahrscheinlich aus der Region um das Schwarze Meer im 19. Jhd. nach Mitteleuropa eingeschleppt worden waren und sich in dem alten Gemäuer rasend schnell vermehrten.


(Foto: Patrick Waag)        Signatur: LKR 0.2.0003 - 10383        17.03.2021

Lesesaal wieder geöffnet

Ab heute ist unser Lesesaal wieder geöffnet. Jeder Gast muss zwingend eine FFP2-Maske tragen und zwar auch am Arbeitsplatz.

(Foto: Patrick Waag) 08.03.2021

Neue Lesekurse

Letztes Jahr konnten wir wegen Corona keinen Lesekurs im LAELKB anbieten. Wir haben die Pause genutzt, um für Sie etwas ganz Tolles vorzubereiten und zwar einen Lesekurs per Videokonferenz!
Dies bedeutet, dass Sie von daheim aus und ganz Corona-konform in den Genuss eines Lesekurses kommen können.
Nähere Informationen finden Sie unter Aktuelles.

(Foto: Cornelia Mertian)                                                            04.03.2021  

Graduale aus Nürnberg-Sankt Lorenz

Von dem einst zweibändigen Graduale, einer liturgischen Handschrift mit Gesängen der Messliturgie, aus der Pfarrbibliothek von Sankt Lorenz ist nur noch der zweite Band, das Sanctorale, vorhanden. Laut handschriftlichem Eintrag wurde es 1421 vollendet, geschrieben vom Dominikanermönch Johannes Gredinger. Neben diesem muss noch ein weiterer Schreiber für die Texte mit den Gesichtern beteiligt gewesen sein. Über Vergleiche mit anderen Büchern kann man diese Abschnitte dem Vikar und Schreiber in St. Lorenz Georg Rayl zuordnen. Das Graduale war knapp 90 Jahre lang in Gebrauch, bis es um 1510 vom „Gänsebuch“ abgelöst wurde.

(Foto: Marion Tonke)       Signatur: G2/ NbgStLor 3               01.03.2021

Der große Schnee


(Foto: Patrick Waag)

Im Mai 1802 kam es zumindest in der Region um das mittelfränkischen Bergen zu einem überraschenden Wetterphänomen.
Laut Eintragung im Kirchenbuch fiel vom 15. bis zum 16. Mai Schnee in großen Flocken. Dieser späte Wintereinbruch verursachte schwere Schäden an den Obstbäumen und im Wald.