Konrad Grübel

Der Stadtflaschner und Gassenhauptmann der Stadt Nürnberg Konrad Grübel (* 3. Juni 1736;  † 8. März 1809) wurde durch seine Gedichte in fränkischer Mundart bekannt. Goethe meinte zwar, dass der Dialekt etwas Unangenehmes hat, aber dieser der Dichtart sehr günstig ist.

Und wenn i aff Gass´n geih´,
Su fröih und Abendszeit,
Rauch´ i mei Pfeifla ah Derzou,
Und scher´ mi nix um D´ Leut´;
Denn korz, wenn i nit rauch´n thou,
Su wörd´s mer angst a bang;
Drum wörd´s mer ah, verzeih mer´s Gott!
Oft in der Körring z´lang.

Grübel
(Foto: Patrick Waag)      Grübel`s sämmtliche Werke Signatur:12 1041/1            20.05.2019

AABevK-Tagung in Bamberg

 

Von Montag bis Mittwoch waren fünf Leute aus unserem Team bei einer spannenden Tagung:

AABevK 2019

Zwei Tage lang haben wir intensiv über ein Thema diskutiert, das uns allen auf den Nägeln brennt.

AABevk 2019 Teilnehmer

(Fotos: Marion Tonke)                                                                17.05.2019

Besuch von Archion

 

Am letzten Donnerstag hatten wir Besuch von Archion! Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle der Kirchenbuchportal GmbH aus Stuttgart erhielten spannende Einblicke in unser Haus und seine Schätze. Unter anderem haben wir die Traubücher von Nürnberg-St. Lorenz aus dem Jahr 1524 ff. angesehen. Sie gehören zu den ältesten Kirchenbüchern in Deutschland.

Besuch von Archion

(Foto: Cornelia Mertian)                                                           13.05.2019

Zauberei

Dieses auf Pergament geschriebene Manuskript wurde laut Umschlag 1740 einem Diakon Wenng von einem zum Tode verurteilten „Gaudieb“ übergeben. Es enthält beispielsweise Schutzformeln, die vor den Bissen eines Hundes schützen sollen, aber auch Ratschläge wie man sein Vieh teuer verkauft. Hierzu muss man eine schwarze Kugel in der Mitte eines Ameisenhaufens suchen und mit dieser Kugel soll man anschließend das Vieh beräuchern und einreiben.

Pergament
(Foto: Patrick Waag)         Signatur: MS 863                                 10.02.2019

Das Oberkonsistorium zwischen den Fronten

Das Oberkonsistorium berichtete im kirchlichen Amtsblatt vom 8. Mai 1919 (KABl. 1919 S. 87-88) über die Kämpfe, die am Ende der Räterepublik Bayern in München vom 1.-3. Mai 1919 stattgefunden haben. Das Gebäude des Oberkonsistoriums in der Elisenstraße in München lag genau in der Frontlinie und wurde beschädigt. Nur dem umsichtigen Eingreifen des Hausmeisters war es zu verdanken, dass es nicht stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde. Gezeigt wird ein Grundriss des Oberkonsistorialgebäudes.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung Mai 2019 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58
Grundris
(Text: Annemarie Müller M.A.;  Scan: Ingmar Bucher)                            08.05.2019

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Die vielen Gesichter einer Handels- und Universitätsstadt
Landschaft Norwegen

“Das Elsaß – eine Brunnenstube evangelischer Frömmigkeit“, Deutschland [1943] (Lichtbilderserie)

Von einer keltischen Siedlung entwickelte sich die Stadt Straßburg (Frankreich) zur europäischen Hauptstadt. Vom 23.05.2019 bis 26.05.2019 finden für das dort ansässige Europaparlament die Wahlen zum 9. Europäischen Parlament statt.

Audiovisuelle Medien 9.2.0005 - 84
(Text und Scan: Ingmar Bucher)                                                                                                                                    30.4.2019

Johann Baptist Homann

Johann Baptist Homann (* 20. März 1664 in Oberkammlach; † 1. Juli 1724 in Nürnberg) war in seinen jungen Jahren Dominikaner in Würzburg, verließ dann das Kloster und wechselte nach seiner Übersiedlung in die Reichsstadt Nürnberg zur evangelischen Konfession.  
Hier gründete er sein eigenes Geschäft und fertigte als Kartograph und Kupferstecher Atlanten an. Ausgestaltet mit kunstvollen Vignetten, einer lebhaften Kolorierung und Schraffierungstechniken wurden seine Karten weltbekannt.

Ausschnitt aus:
„Prospect und grundris der des Heil. Röm. Reichs-Stadt Nürnberg samt ihren Linien und Gegend auf eine Meil-wegs herum.“
Homann Reichsstadt Nürnberg
(Foto: Patrick Waag)         Signatur: Bibliothek KW 1                                     26.04.2019

Der Weg nach Emmaus

„Und siehe, am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Und es geschah, während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.“ (Lukas 24,13 – 16)

Weg nach Emmaus
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments: Dorè, Gustav;  Signatur: Signatur G2/ gr2 4
(Foto: Marion Tonke)                                                                                               23.04.2019

Kreuzigung Jesu Christi

„Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Kyrene namens Simon; ihn zwangen sie, sein Kreuz zu tragen.“ (Matthäus 27, 32)

Kreuzigung
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments: Dorè, Gustav;  Signatur: Signatur G2/ gr2 4
(Foto: Patrick Waag)                                                                                              18.04.2019

Nordlicht über Nürnberg

Im Jahr 1721 beobachtete der in Nürnberg geborene Johann Leonhard Rost (1688-1727) ein ungewöhnliches Naturschauspiel über Nürnberg. In dem in der Akte gefundenen Heftchen beschreibt er die Eindrücke des von ihm damals genannten "Nordlichts" mit der "genauesten Aufmercksamkeit auf Astronomische und Physicalische Art" um die "ausgestreueten Unwarheiten unter dem gemeinen Manne" zu widerlegen. Johann Leonhard Rost war unter anderem Verfasser des "Astronomischen Handbuchs von 1718".

 

(Fotos: Florian Munzinger)         Signatur: SI Hof, 3.0.0013-563        17.04.2019

Die Zweite Plage in Ägypten

Die von der L'Academie Imperiale d'Empire des Arts Libereaux (Augsburg) um 1750 - 1800 veröffentlichte Grafik zeigt die zweite Plage in Ägypten; den Einfall der Frösche.

Plage in Ägypten

(Foto: Patrick Waag)                                                                                        10.04.2019

Lesekurs für Alte Schriften im Mai und Juni

Das LAELKB veranstaltet einen Grundkurs zum Lesen der alten deutschen Schrift. Er ist für Anfänger ohne Vorkenntnisse geeignet.
Interesse geweckt? Dann melden Sie sich an unter der E-Mail-Adresse Cornelia.Mertian@elkb.de.


Ort: Landeskirchliches Archiv in der Veilhofstraße 8 in Nürnberg; Treffpunkt: 10 Uhr im Foyer
Zeit: fünf Vormittage jeweils donnerstags von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr


02. Mai 2019    Buchstabengruppen
09. Mai 2019    Das deutsche Alphabet
16. Mai 2019    Zahlen und Datierungen
23. Mai 2019    Inhalte, Formeln,Registraturvermerke und Abkürzungen   
06. Juni 2019    Konzeptschriften, Zeichen

Lesekurs

(Foto: Cornelia Mertian)                                                             04.04.2019

Katharina Regina von Greiffenberg

In unserer Monatsaustellung April in der Evangelischen Bank zeigen wir ein Werk der Schriftstellerin, Dichterin und Mystikerin Katharina Regina von Greiffenberg zum 325. Todestag. Die Bestattung fand am 16.04.1694 in Nürnberg statt. Das Werk heißt „Zwölf andächtige Betrachtungen des allerheiligst- und allerheilsamsten Leidens und Sterbens Jesu Christi…“ und erschien erstmals im Jahr 1672 ebenfalls in Nürnberg.

Besuchen Sie unsere Monatsausstellung April 2019 in der Evangelischen Bank, Nürnberg, Königstr. 56-58

(Text: Annemarie Müller M.A.;  Scan: Ingmar Bucher)                            01.04.2019

Bewegte Zeiten

 

Allerlei Beobachtungen! Archivquellen des LAELKB rund um das audiovisuelle Erbe.

 

Reise in die analoge Welt
Landschaft Norwegen

“Zum Nordkap ; Landschaftsbilder aus Norwegen“, Deutschland [um 1930] (Lichtbilderserie)

Als Praktikantin führte mich mein Weg durch die verschiedenen Arbeitsbereiche des LAELKB. Bei der Bearbeitung von Archiv- und Bibliotheksgut kamen mir auch audiovisuelle Medien als archivische Forschungsquelle vor die Linse.

Signatur:Audiovisuelle Medien 9.2.0005 - 212
(Text: Malu Dimitriu)                                                                                                                                    28.3.2019

Einblick in die Restaurierungswerkstatt

KEK

Durch die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) werden auch bei uns im Haus Bestandserhaltungsprojekte gefördert.

(Foto: Cornelia Mertian)                                                                         22.03.2019

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